Die Karriereseite ist die Grundlage, nicht die Kür
Fast jeder Bewerber schaut sich das Unternehmen an, bevor er sich meldet — auch wenn er die Stelle woanders gefunden hat. Wenn er dann auf eine Seite mit einer Sammel-Mailadresse und dem Satz „Initiativbewerbungen willkommen" stößt, ist das Interesse weg.
Eine brauchbare Karriereseite nennt die offenen Stellen im Klartext, sagt was der Job tatsächlich umfasst, nennt einen Menschen mit Namen und Telefonnummer und zeigt Bilder aus dem Betrieb. Das ist keine Raketentechnik, aber es machen erstaunlich wenige.
Stellenanzeigen werden gegoogelt
Berufsbezeichnung plus Ort ist eine der häufigsten Suchanfragen überhaupt. Wenn Ihre Stellen nur in einem Portal liegen und nicht auf einer eigenen, indexierbaren Seite, findet Google sie nicht — und Sie zahlen dafür, dass ein Portal zwischen Ihnen und dem Bewerber steht.
Wir legen Stellen als eigene Unterseiten an, jeweils mit strukturierten Daten für Stellenanzeigen. So können sie direkt in der Google-Jobsuche erscheinen, ohne Vermittlungsgebühr.
Social Media erreicht die, die nicht suchen
Der interessanteste Kandidat sucht meist gar nicht aktiv. Er hat einen Job, ist mäßig zufrieden und würde wechseln, wenn ihm etwas Passendes begegnet. Über Stellenportale erreichen Sie ihn nie, über regional ausgespielte Beiträge schon.
Für MTS Singen haben wir genau das aufgebaut: eine HR-Social-Media-Strategie mit regionaler Zielgruppenansprache, Recruiting-Beiträge für Werkstattjobs, Ausbildung und Quereinsteiger, dazu neue Karriere- und Stellenseiten im bestehenden System. Erreicht werden Bewerber dort, wo sie sich ohnehin informieren — digital, regional und authentisch.
Azubis erreicht man anders als Fachkräfte
Bei Auszubildenden entscheidet häufig das Umfeld mit — Eltern, Freunde, Lehrer. Entsprechend anders muss die Ansprache aussehen: weniger Anforderungsprofil, mehr Einblick in den Alltag und die Perspektive danach.
Für Betriebe mit regelmäßigem Ausbildungsbedarf lohnt sich ein eigener, wiederkehrender Rhythmus statt einer Anzeige im Frühjahr.
Ehrlichkeit ist keine Schwäche
Wer Schichtarbeit hat, sollte Schichtarbeit nennen. Wer körperlich fordernde Arbeit anbietet, sollte das zeigen. Beschönigte Darstellungen führen zu Bewerbern, die nach drei Wochen wieder weg sind — das kostet mehr als eine unbesetzte Stelle.
Passende Bilder dafür entstehen bei einem Termin im Betrieb, siehe Fotografie.